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- Antje Borgerding-
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-Thomas Müller-
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-Peter Weigang-
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-Norbert Kelbassa-
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- Antje Borgerding-
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Mein Name ist Antje Borgerding , bin Dipl.- Sozialpädagogin (FH-Fulda) und ich arbeite seit Oktober 2003 im Projekt für Schulbezogene Kinder und Jugendarbeit. Nach einer langen Familienphase und einer Zusatzausbildung in Beratung habe ich hier erst einmal ein zweimonatiges Praktikum absolviert, es folgte eine ehrenamtliche Arbeitsphase und seit dem 1. Juni 2004 habe ich im Projekt für Schulbezogene Jugendarbeit eine Festanstellung. Mit meinem Mann, unserem achtjährigen Sohn und dem Kater Paulchen lebe ich seit Beginn diesen Jahres in Schwabenrod. Die Ruhe auf dem Lande genießen wir alle sehr, und an unserem sehr alten „Häuschen“ renovieren wir in jeder freien Minute. Es ist ein sehr beeindruckendes Gefühl, zu sehen, wie von Tag zu Tag so ein altes Haus immer schöner wird und dabei trotzdem sein Charakter behält. Und wenn man ganz genau hinhört, dann erzählt es manchmal Geschichten aus früheren Zeiten. In meiner Arbeit ist es mir persönlich sehr wichtig, in der Zeit, in der die Kinder und Jugendlichen auf ihrer eigenen „Suche“ sind, ein offenes Angebot zu machen, d.h. einen Ort für Begegnungen zu schaffen. Zu meinen weiteren Aufgaben im Projekt zählen außerdem die Koordinierung der Hausaufgabenbetreuung, der Mädchentreff, die offenen Jugendarbeit im Café Online und die Organisation und Durchführung einer Ferienspielwoche. Da zu meinen Hobbys das kreative Gestalten gehört, kann ich oft in der projekteigenen Töpferwerkstatt Angebote für spezielle Zielgruppen durchführen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass es für Stadt und Kirche weiterhin möglich sein wird, Kinder -und Jugendarbeit zu fördern und zu unterstützen, damit wir den oft nicht leichten Weg der Persönlichkeitsentwicklung gemeinsam mit den Kindern gehen können.
„Das Einzige, was uns aus dem Paradies geblieben ist, sind Sterne, Blumen und Kinder“.
Dante
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-Thomas Müller-
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Ich heiße Thomas Müller bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe vier Kinder im Alter von 2 Jahren bis 13 Jahre. Wir wohnen im schönen Schwalmtal, nämlich in Brauerschwend.
Ich bin allerdings in Alsfeld geboren sowie auch hier aufgewachsen und kenne mich daher mit allen Gegebenheiten in als auch um Alsfeld sehr gut aus. Meine Ausbildung zum Diplom Sozialpädagogen habe ich bei der evangelischen Fachhochschule in Darmstadt mit dem Schwerpunkt kirchliche und kommunale Jugendarbeit im Jahr 2000 abgeschlossen. Dazu habe ich ein Zusatzzertifikat Diakonie gemacht und bin berechtigt evangelischen Religionsunterricht zu erteilen. Nach meiner Ausbildung, habe ich bereits mein Anerkennungsjahr im Projekt der schulbezogenen Jugendarbeit gemacht und konnte dann, Dank der fließenden Gelder von der Stadt Alsfeld, übernommen werden.
Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Betreuung der Schule in Alsfeld, die Beratung in allen Lebenslagen, die Finanzen für das Projekt, die Kooperation mit der Stadt Alsfeld, die Verteilung der Räumlichkeiten sowie die Planung und Durchführung von Ferienspielen und Freizeiten im Bereich Alsfeld.
Ich denke unsere Arbeit hier im Projekt ist, wie der Tätigkeitsbericht zeigt, sehr vielseitig und breit gefächert. Aber genau diese soziale Arbeit ist für Alsfeld und Umgebung auch von großer Bedeutung und nicht weg zu denken. Denn wir sind in Alsfeld die einzige Einrichtung, die offene Jugendarbeit vorweist, die einzige Einrichtung, die soziale Trainingskurse für Schulklassen anbietet und auch die einzige Einrichtung, die so vernetzt arbeitet. Gerade an der Zusammensetzung unserer Geldgeber ist deutlich zu erkennen, wie breit unsere Angebotspalette ist, von der religionspädagogischen Arbeit über soziale Trainingskurse zur Netzwerkarbeit mit Beratung bis hin zur offenen Jugendarbeit. Ein Angebot, was innerhalb der evangelischen Landeskirche Hessen und Nassau, des Vogelsbergkreises als auch der Stadt Alsfeld einzigartig ist. Bleibt zu hoffen, dass alle Geldgeber weiter fest zu uns halten damit dieses Angebot weiter Bestand hat.
In der Vermittlung von Schwierigkeiten und Schönheiten erweist sich auch die Jugendarbeit als Abenteuer, Abenteuer als Wagnis verstanden, das im Offenen und gegen vielfältige Widerstände gelebt werden will, als Abenteuer, das das Leben im Offenen riskiert, sich in alle Schwierigkeiten einlässt auf Herausforderungen, Erwartungen und Hoffnungen, das sich darin aber auch einlässt auf Handeln, auf Risiko des Handelns und Risiko der Schuld. Sozialpädagogik – so gesehen – ist ein Moment in der Abenteuerlichkeit des gewöhnlichen, humanen Lebens.
Zitat von Hans Thiersch |
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-Peter Weigang-
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Mein Name ist Peter Weigang . ich bin seit elf Jahren verheiratet und habe zwei Mädchen im Alter von sieben und neun Jahren. Seit Februar 2002 arbeite ich im Projekt Schulbezogene Jugendarbeit. Zuvor habe ich fast zehn Jahre in der Kirchengemeinde Alsfeld im gemeindepädagogischen Dienst gearbeitet. Von meiner Ausbildung her bin ich Diakon. Gelernt habe ich in Hephata, und bin dort auch in der Diakoniegemeinschaft Mitglied.
Besonderen Spaß macht mir an dieser Arbeit, dass sie sich ständig um neue Bereiche erweitert wird, da man so nie aufhört sich weiter zu entwickeln. Vor allem die Konzeptionisierung und Durchführung von sozialen Trainingskursen für Schulklassen und die Ferienspiele gehören zu den Aufgaben, die mir viel Spaß machen.
Ein weiterer Schwerpunkte meiner Arbeit im Projekt Schulbezogene Jugendarbeit ist das Internetcafé. Dazu gehört der Einkauf von Lebensmitteln, tägliche Abrechnung, Reparaturen, Gewinnung und Anleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter, Ansprechpartner für Jugendliche, Öffentlichkeitsarbeit, Planung und Durchführen von Sonderveranstaltungen, Spielpartner (Durak) u.v.m. Zudem ist es meine Aufgabe und mein Anliegen, religionspädagogische Elemente in die Arbeit einfliesen zu lassen.
Eine große Bereicherung ist die Teamarbeit. Trotz der verschiedenen Charaktere, die in einem Team aufeinander treffen, tut es gut, sich zu ergänzen und die Kompetenzen aller Mitglieder zu nutzen.
Zu meinen Hobbys zählen Musik (Lieblingskünstler: BAP, Billy Joel, James Taylor, Jack Johnson, Oasis) und das Skat spielen. Im Skatverein Pik As in Zell bin ich Mitglied und Schriftführer.
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-Norbert Kelbassa-
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Hallo, ich heiße Norbert Kelbassa bin im Jahr 1958 geboren und damit der Älteste im Team. Mit meiner Familie lebe ich in Romrod- Zell und seit 1982 bin ich beim Evangelischen Dekanat Alsfeld angestellt. Ich bin mitverantwortlich, dass es das Projekt Schulbezogene Jugendarbeit und damit auch das Café online gibt. Im Rahmen meiner Arbeit als Dekanatsjugendreferent in der Evangelischen Dekanatsstelle für Kinder- u. Jugendarbeit suchte ich Partner, um ein Angebot zu initiieren, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse der Jugendlichen aufgreift, auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre adäquat reagieren kann und alle betroffenen Institutionen einbindet. Mittlerweile ist daraus dieses eigenständige Projekt entstanden, das viele unterschiedliche Facetten hat, ungeahnte Synergieeffekte schafft und immer mehr Einrichtungen, sowie Personen anspricht und einbindet.
Im Projekt kümmere ich mich um die (Computer-) Technik und freue mich, dass nach vielen Anlaufschwierigkeiten mittlerweile fast alles reibungslos läuft. Des Weiteren versuche ich, den Überblick über die Finanzen zu behalten und mit Thomas Müller zusammen immer wieder neue Finanzmittel zu akquirieren, damit die vielen notwendigen Angebote auch realisiert werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist nach dem Aufbau nun die Organisation des Netzwerkes Elternarbeit.
Darin haben sich alle Beratungsstellen in Alsfeld zusammengefunden, um gemeinsam regelmäßige Angebote für Eltern anzubieten. In diesen Veranstaltungen geht es um alle Problembereiche die im Zusammenleben und in der Erziehung auftreten können. Aus der Kooperation entstand auch ein regelmäßiges Beratungsangebot, das Eltern und Jugendliche nutzen können.
Der ständige Zuwachs an Kinder u. Jugendlichen, die steigende Nachfrage der Einrichtungen und das immer weiter gefächerte Angebot zeigt mir, dass wir auf einem notwendigen und richtigen Weg sind. Die vorbildliche Zusammenarbeit von Kommune, Schule, Kreis und Landeskirche macht diese Arbeit erst möglich und wäre alleine in dieser Komplexität nicht zu leisten und schon gar nicht zu finanzieren. Die Vernetzung von KnowHow, Ressourcen, Finanzen, der engagierte Einsatz der Mitarbeiter/innen und die ständige Evaluierung des Konzeptes sind Garanten für die Leistungsfähigkeit dieses Projektes.
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